Datenschutzhinweise zur Videoüberwachung mittel Wildkamera

Wir setzen auf dem von uns genutzten Grundstück eine Videoüberwachung ein.

Zweck der Videoüberwachung und Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage der Videoüberwachung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO.

Der Zweck der Kamera der Jagdausübungsberechtigten wird aus der Hegeverpflichtung nach § 1 Abs. 2 des Bundesjagdgesetzes abgeleitet. Demnach hat die Hege u.a. die Erhaltung eins landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnisses angepassten artenreichen und gesunden Wildbestands zum Ziel. Ferner muss die Hege so durchgeführt werden, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden, möglichst vermieden werden. Aus der entsprechenden Hegeverpflichtung wird abgeleitet, dass Überpopulationen, Wildschäden und Wildseuchen vermieden werden sollen. Zur Erfüllung der Hegeverpflichtung besteht berechtigtes Interesse der Jagdrechtsinhaber und Jagdausübungsberechtigten, die Auswertung dient zur Entwicklung effizienter Jagdstrategien. Zur Durchführung dieser Maßnahmen werden Wildkameras eingesetzt. Dazu zählen auch das gelegentliche Anlocken von Schwarzwild mit geringen Futtermengen zum Zweck der Bejagung (Kirrung) gemäß § 18 Abs. 2 Satz 1 des Landesjagdgesetzes. Auch Seuchen- und Artenschutz-Monitoring sowie die Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten werden unterstützt.

Empfänger / Weitergabe von Daten

Einer Weitergabe der Daten erfolgt an von uns beauftragte Dienstleister, die Überwachungsaufgaben für unser Kirrung wahrnehmen.

Die Daten werden an die Pächter, Jagdrechtsinhaber und Jagdausübungsberechtigten weitergeleitet, die Auswertung dient zur Entwicklung effizienter Jagdstrategien. Dazu zählen auch das gelegentliche Anlocken von Schwarzwild mit geringen Futtermengen zum Zweck der Bejagung wird auch die Kirrung gemäß § 18 Abs. 2 Satz 1 des Landesjagdgesetzes beobachtet. Auch Seuchen- und Artenschutz-Monitoring sowie die Unterstützung von wissenschaftlichen Projekten werden unterstützt. Ansonsten werden die Daten nur weitergegeben, wenn es eine Rechtsgrundlage für die Weitergabe gibt. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn Sicherheitsbehörden (Bsp. Wolfs-Popoluation) im Rahmen der sog. Gefahrenabwehr tätig werden und einen Zugriff auf die Daten der Videoüberwachung verlangen.

Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten findet in der Regel nicht statt, da nur Bildmaterial des Wildes im Vordergrund der Datenübermittlung steht.

Ein Datenverarbeitung der Bilddateien/Videodateiern findet zur Kommunikation untern den Jagdausübungsberechtigten auch außerhalb der EU statt. Bevorzugt wird hier der geläufige Messengerdienst “WhatsApp”.

WhatsApp, Inc. speichert die Daten (insbesondere Metadaten der Kommunikation) auf Servern in Staaten außerhalb der EU (z.B. USA) und verarbeitet diese. Diese Daten gibt WhatsApp an andere Unternehmen innerhalb und außerhalb der Facebook-Unternehmensgruppe weiter. Weitere Informationen enthält die Datenschutzrichtlinie von WhatsApp (https://www.whatsapp.com/legal/#privacy-policy). Die Jagdaufsicht und Pächter haben weder genaue Kenntnis noch Einfluss auf die Datenverarbeitung durch die WhatsApp, Inc.

WhatsApp ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TSnwAAG&status=Active) zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten.

Datenschutzbeauftragter

Wir haben einen Datenschutzbeauftragten benannt.

Sie erreichen diesen wie folgt:

Martin Proch
– Ext. Datenschutzbeauftragter –
E-Mail: info@datenschutzbeauftragter-papenburg.de

Sollten Sie dennoch einmal Betroffener sein und versehentlich Personendaten (Bild/Video) übermittelt werden, haben Sie als Betroffener das Recht auf Auskunft.

Sie können sich für eine Auskunft jederzeit an uns wenden. Bei einer Auskunftsanfrage, die nicht schriftlich erfolgt, bitten wir um Verständnis dafür, dass wir ggf. Nachweise von Ihnen verlangen, die belegen, dass Sie die Person sind, für die Sie sich ausgeben. Ferner haben Sie ein Recht auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung, soweit Ihnen dies gesetzlich zusteht. Schließlich haben Sie ein Widerspruchsrecht gegen die Verarbeitung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Ein Recht auf Datenübertragbarkeit besteht ebenfalls im Rahmen der datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Löschung von Daten

Daten aus der Videoüberwachung werden grundsätzlich nach Ablauf von 24 Stunden gelöscht. Eine längere Speicherung kann anlassbezogen erfolgen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass auf Aufnahmen aus einem eingegrenzten Zeitraum, Handlungen zu sehen sind, die als Gefahr wie z.B. die Wolfs-Population anzusehen ist.

Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Sie haben das Recht, sich über die Verarbeitung personenbezogenen Daten durch uns bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren.

Niedersachsen
Aufsichtsbehörde
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Anschrift:Prinzenstraße 5, 30169 Hannover
Telefon:0511 120 – 4500
Telefax:0511 120 – 4599
E-Mail:poststelle@lfd.niedersachsen.de
Internet:http://www.lfd.niedersachsen.de